LAGUIOLE, ein kleines Dorf auf den vulkanischen
Hochplateaus des Aveyron/Aubrac in
Südfrankreich, gab einem Messer seinen
Namen, unter dem es heute in der ganzen
Welt bekannt ist: dem "Laguiole" (man
spricht es Lagioll oder Lajoll!)
Alles begann 1829 in dem kleinen Städtchen
Laguiole im Aveyron, im Süden der Auvergne,
als ein junger Schmied mit Namen Pierre-
Jean Calmels ein Messer entwickelte, wie es
so in der Geschichte der Messerschmiedekunst
zuvor noch nicht bekannt war.
Die Menschen seiner Region waren Viehzüchter
und Bauern. Berühmt sind ihre Spezialitäten:
der "Roquefort" aus Millau, der "Laguiole"-Käse aus Laguiole, die Rinder, deren
vorzügliches Fleisch in ganz Frankreich als besondere Delikatesse gilt, die Würste, die in der
klaren, trockenen Luft des Aveyron besonders delikat reifen. Auch exzellente Weine wurden in
der Auvergne schon immer hergestellt und man verfügt über einen damals wichtigen Bodenschatz:
Kohle.
Viele Auvergnatten waren deshalb "Routiers" (von "la route", die Straße), die mit ihren Pferdefuhrwerken
durch Frankreich zogen und manchmal weit nach Spanien kamen. Sie hatten seinerzeit
mit den Bauern und Viehzüchtern eines gemeinsam: an ihrem Gürtel trugen sie den
"Capuchadou", den typischen kleinen Dolch des Aveyron. Eines Tages brachten sie von ihren
Fahrten nach Spanien ein Messer mit, das es ihnen angetan hatte und das sie ihrem Messerschmied
zeigten: ein NAVAJA. Es war unbestreitbar dem CAPUCHADOU überlegen, denn es
war zusammenklappbar und deshalb leicht in der Hosentasche zu verstauen. Dieses Messer
war nicht hinderlich wie ein Dolch, der am Gürtel baumelte. Seine Klinge war im Griff geborgen
und damit gegen äußere Beschädigungen genauso geschützt wie sein Träger im Falle eines
Missgeschicks.
Bei aller Funktionalität und Eleganz hatte das NAVAJA jedoch den Nachteil, dass man es umständlich
entriegeln musste, um es zusammenzuklappen. Dem Erfindergeist Pierre-Jean Calmels'
ist es zu verdanken, dass dieses Messer mit seinem Ressort (dem Federstahl im Rücken)
versehen, sich öffnen und schließen lässt, ohne dass eine Blockade gelöst werden muss. Und
so verfügt mit dem LAGUIOLE zum ersten Mal ein Messer über eine im Gebrauch fest fixierte
Klinge, die umgekehrt in geschlossenem Zustand sicher im Griff geborgen ruht und nicht herausklappt.
Beide Funktionen werden durch das von Calmels erfundene Prinzip des Ressorts bewältigt.
Das Prinzip des modernen Taschenmessers war erfunden.
Schön, einfach und nützlich… so wurde es schnell zum unentbehrlichen Begleiter für jedermann.
Die Rinder- und Schafszüchter benötigten einen Dorn (zum Anstechen des Darms bei
Koliken), die Fuhrleute ebenfalls zur Reparatur des Lederzeugs ihrer Zugtiere. Also fügten ihn
die Schmiede als erstes Zusatzteil der Klinge hinzu.
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Ebenfalls aus ganz alten Zeiten stammt ein weiteres liebevolles Detail auf dem Griff vieler
LAGUIOLES, das typisch ist für die Menschen dieser Region: ein aus kleinen Metallnägeln in
die Griffschalen eingelegtes Kreuz. Man erzählt, dass es den Hirten diente, die einst nachts bei
ihren Tieren blieben und die das Messer in den Boden stießen, um so vor ihrem Kreuz beten
zu können.
Am Ende des 19. Jhs. jedoch begann das Aveyron zu verarmen. Die große Landflucht setzte
ein und auf der Suche nach Arbeit zogen die Menschen in die Städte. Manche verließen Frankreich
und zogen in die weite Welt hinaus.Vielen blieb dabei oft nicht mehr von der Heimat als
ihr LAGUIOLE in der Tasche. Aber wo immer man einen Menschen traf, der ein gleiches Messer
besaß, wusste man sich unter Freunden. Man half einander, teilte Brot und Käse und so
entstand der Begriff des "passport auvergnat“, des auvergnattischen Reisepasses.Andere, die
nach Paris gezogen waren, schafften es schnell, mit ihrer berühmten Gastfreundschaft und der
guten Küche der Auvergne die Hauptstadt zu erobern. Und wo man Wein trinkt, benötigt man
einen Korkenzieher. Die Schmiede fügten ihn dem Messer hinzu.
So wurde das LAGUIOLE bald in ganz Frankreich bekannt und zu einem begehrten Objekt.
Doch nach dieser Blütezeit verschwindet die Produktion des Messers aus dem durch Armut verwaisten
Aubrac. Sie verlagert sich in die Industrieregion von Thiers und dort vegetierte sie viele
Jahrzehnte mehr schlecht als recht vor sich hin. Aber weil der Begriff "Laguiole" in der ganzen
Welt bekannt war, musste man auf "Veritables Laguioles" (Echte Laguioles) aus Fernost
nicht lange warten… In Laguiole selbst hatte man sich aber keineswegs damit abgefunden,
dass die Produktion dieses kleinen Messers auf einem so tiefen Niveau angekommen war.
Ganz im Gegenteil. Man strebte eine Wiederansiedlung der Messerherstellung in Laguiole
selbst an. Dort, wo es einst geboren wurde. Geschehen sollte dies unter neuen Vorzeichen und
zusammen mit der Definition von Qualitätskriterien, um sich klar von den anderenorts hergestellten
Produkten und Messern minderer Qualität abzugrenzen.
Mitte der 80er Jahre gründet eine neue Generation von Messermachern zusammen mit der
Gemeinde Laguiole den Verein "Le Couteau de Laguiole" und legt damit den Grundstein für
eine neue Schmiede, die FORGE DE LAGUIOLE (die Schmiede von Laguiole) und gleichzeitig
für ein neues Gütezeichen. Eine Marke, die höchste Qualität und Authentizität garantiert:
das "LAGUIOLE ORIGINE GARANTIE", kurz LOG.
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Viele Menschen glauben, die Biene auf dem Griff eines LAGUIOLES sei Garant für seine Echtheit.
Das ist leider falsch. Charme und Schönheit der Biene garantieren nichts, weder Echtheit,
noch Herkunft, noch Qualität.
Viele Menschen glauben, der Schriftzug LAGUIOLE auf der Klinge garantiere Echtheit… auch
das ist leider falsch. Der Name des Geburtsortes unseres kleinen Messers ist ebenso wenig
schützbar wie das Motiv der Biene (oder Fliege). Aus diesem Grund schuf der Verein
"LE COUTEAU DE LAGUIOLE" das Markenzeichen LOG – LAGUIOLE ORIGINE GARANTIE.
Das Recht, diese geschützte Qualitätsmarke führen zu dürfen, wird von diesem Verein, der
Messer weder herstellt noch importiert, noch sonst von der Messerherstellung wirtschaftlich
profitiert, ausschließlich solchen Herstellern verliehen, die unter anderem folgende Qualitäten
garantieren:
1. die traditionelle und handwerkliche Fertigung eines LAGUIOLES durch einen Messermacher
von Anfang bis Ende.
2. die Herstellung in Laguiole selbst oder zumindest innerhalb der traditionellen Region der
Messerherstellung des "Petit Aubrac".
3. es garantiert auch, was eigentlich selbstverständlich scheint, dass die Klinge eines
LAGUIOLES von geschmiedeter Qualität ist und nicht lediglich aus Blechen geschnitten und
geschliffen wurde.
4. die Qualitäten aller einzelnen Bestandteile des Messers, deren jeweilige Güte, Härte etc.
5.Wer dieses Qualitätssiegel führt, unterwirft sich gleichzeitig Qualitätskontrollen, die die Einhaltung
der zugesicherten Eigenschaften und Herstellungsmethoden überprüfen.
NUR DIE KOLLEKTIVE QUALITÄTSMARKE "LAGUIOLE ORIGINE GARANTIE"
GARANTIERT QUALITÄT UND HERSTELLUNG EINES LAGUIOLES IN LAGUIOLE UND
UNTER GARANTIERTEN UND KONTROLLIERTEN QUALITÄTSSTANDARDS.
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Die Qualitätsstandards der FORGE DE LAGUIOLE
Die Herstellung eines LAGUIOLES benötigt Stunden. Manchmal,
in besonderen Fällen,Tage. Über 40 Arbeitsschritte sind
für ein Laguiole mit nur einer Klinge erforderlich. Kommen
ein Korkenzieher oder gar noch ein Dorn hinzu, können es
über 100 verschiedene Arbeitsgänge sein. Jeder einzelne,
genau und sorgfältig ausgeführt, entscheidet genauso wie
die Qualität der Bestandteile über Langlebigkeit und Qualität
des Messers.
Die Klingen: Früher verfügten die Messer über Klingen aus
Karbonstahl (schnitthaltig, leicht schärfbar, aber rostanfällig),
danach aus A440 (gute Schnitthaltigkeit, nichtrostend,
schwierig zu schärfen). Heute werden die Klingen in der
FORGE DE LAGUIOLE aus einem neuen Stahl geschmiedet,
der speziell für die FORGE entwickelt wurde: T12. Er vereint
Schnitthaltigkeit und Härte mit leichter Schärfbarkeit und
hoher Widerstandsfähigkeit gegen Rost. Diese Klingen werden
in der FORGE einzeln geschmiedet und gehärtet. Das Ressort: Jede Feder wird fein ziseliert und anschließend
gehärtet. In der FORGE DE LAGUIOLE justiert jeder
Messermacher sein LAGUIOLE so, dass die Klinge nicht auf
das Ressort aufschlägt.
Die Biene: (Oder ist es eine Fliege? Wir wissen es nicht.) Um
sie ranken sich viele Geschichten. Sicher ist, dass die Messermacher
früherer Generationen viele Motive nutzten, um
die Ressorts zu verzieren: die Jakobsmuschel,Weinreben etc.
Die Fliege setzte sich erst später durch. Die FORGE DE
LAGUIOLE setzt die alte Tradition fort und fertigt Messer mit
traditionellen Bienen genauso wie mit individuellen Motiven.
Die Mitres (Backen): Die schützenden Enden eines Griffs.
Aus Messing oder Edelstahl. Bei der FORGE DE LAGUIOLE
sind sie immer massiv.
Der Griff: Ursprünglich aus Rinderknochen. Dann auch aus
dem Horn der Rinder des Aubrac, wobei man qualitativ die
untere Röhre und die massive Spitze unterscheidet. Die
FORGE DE LAGUIOLE verwendet vorwiegend die exklusive
massive Spitze, da nur dieses Material von besonderer
Widerstandsfähigkeit und Schönheit ist. Heute kommen zunehmend
Edelhölzer, Leder oder moderne Werkstoffe wie
Kohlefaser oder Aluminium zum Einsatz.
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SERIE TRADITION HORN
Massive Messingbacken und die Griffe
aus Horn prägen das traditionelle Erscheinungsbild
dieser Laguioles. So
werden sie seit dem 19. Jahrhundert
gefertigt.
Echtes Horn (aus der unteren Röhre des
Kuh- oder Büffelhorns) wird auch heute
noch verarbeitet. Aber die Messermacher
der FORGE DE LAGUIOLE bevorzugen
das Horn aus der massiven Spitze.
Es ist exklusiver und widerstandsfähiger.
Und dann sind da seine herrlichen
Farben. Gestreift oder gefleckt, mit
tiefen Karamelltönen, schwarz oder
honigfarben: Die Vielfalt und die Schönheit
dieses Materials ist einzigartig.
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SERIE TRADITION EDELHOLZ
Die schönsten Hölzer wachsen in unserer Region: Buchs, Olive,Wacholder.Wieder andere Hölzer
wie Amourette, Thuja, Ebenholz kommen aus Afrika. Alle Hölzer werden handverlesen und
sind sorgfältig gelagert und getrocknet, bevor sie die Griffe unserer Messer zieren dürfen.
Foto einer Straßenszene mit Messerhändlern, vermutlich 19. Jh.
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TRADITION INOX
Messer mit Edelstahlbacken sind das jüngste Mitglied unserer Familie, denn Inox ziert ein LAGUIOLE erst seit zwei Jahrzehnten und es gibt ihm ein ganz neues Erscheinungsbild: brillant polierte Oberflächen und die Kombination mit schwarzem Büffelhorn, weißem Knochen oder Thuja verleihenihm besondere Eleganz. Mit satinierten Stählen und kombiniert mit feinsten Edelhölzern erscheint es hingegen mit einer sanften Ausstrahlung… Aber wie auch immer seine Oberfläche ausgeführt wurde, der Griff eines LAGUIOLES folgt perfekt den Linien der menschlichen Hand. So ist es ist immer wieder ein Vergnügen, die Finger über seine Konturen und Rundungen spielen zulassen…
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SERIE LUXE
Mit der SERIE LUXE hat die FORGE DE LAGUIOLE eine neue Messerserie kreiert, die sich mit
ihrem höchsten handwerklichen Niveau an die anspruchsvollsten Kunden wendet. Diese Laguioles
werden von einer kleinen, handverlesenen Elite besonders qualifizierter Messermacher
hergestellt. Sie folgen der echtesten und ursprünglichsten Tradition der Laguioles aus Laguiole.
Mit Ressorts und Bienen, die aus einem Stück Stahl geschmiedet und von Hand guillochiert
werden und natürlich mit einzeln geschmiedeten Klingen. Von zeitlosem Wert und genauso,
wie dereinst das Messer vom Vater auf den Sohn überging, ist jedes dieser Messer ein unverwechselbares
Einzelstück von Meisterhand gefertigt.
Die Klinge: einzeln geschmiedet und gehärtet aus dem neuen Klingenstahl T12. Härter noch
als der legendäre Chirurgenstahl A440. Trotzdem von unvergleichlicher Flexibilität, hervorragend
zu schärfen, schnitthaltig und nichtrostend. Auf Wunsch auch mit Klingen aus klassischem
Schmiedestahl XC75, aus Kohlenstoff-Damast von Barren mit 288 Lagen oder Inox-Damast
mit 160 Lagen.
Der Griff: mit zwei Mitres aus Edelstahl und Schalen aus ausgesuchten Edelhölzern oder
Leder. Oder in der traditionellen Version des "Plein Manche", also voller Griff ohne Mitres.
Griffe aus der massiven Spitze des Büffelhorns oder aus ausgesuchten Edelhölzern.
Das Ressort mit der Fliege ist einzeln geschmiedet und von Hand guillochiert. Jedes Modell
besitzt seine eigene, individuelle Verzierung.
Wir sind stolz, dass die Messer unserer Manufaktur das Qualitätssiegel LOG "LAGUIOLE ORIGINE
GARANTIE" führen dürfen, denn es garantiert nicht nur ihren Ursprung in LAGUIOLE,
sondern garantiert auch die Qualität aller einzelnen Bestandteile, sowie seine traditionelle, rein
handwerkliche Fertigung.
Neuheit 2006: verzierte Doppelplatine
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Re-Editionen historischer Modelle
Die Kunsthandwerker, Schmiede und
Messermacher des 19. Jhs., die die ersten
Laguioles fertigten, sind ein wichtiger
Bestandteil unserer Tradition. Ihre
Messer waren es, die während der Landflucht
in den kargen Bündelchen der
Auswanderer in alle Welt verstreut wurden
und deren Gebrauchswert und Eleganz
das Renommé des Namens Laguiole
begründeten.
Ihnen zu Ehren entstehen in den Ateliers
der FORGE DE LAGUIOLE Messer, wie
sie die alten Meister fertigten. Einige
davon in limitierten Auflagen.
BOTTE (Stiefelchen)
AILE DE PIGEON (Taubenflügel)
PAGÈS 1017 B TF
PAGÈS 20141 B AF
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VIRGILIO MUNOZ CABALLERO
Meilleur Ouvrier de France
1986 errang Virgilio Munoz den begehrten
Titel des "Besten Handwerkers
Frankreichs". Seit 1994 ist er Mitarbeiter
der FORGE und fertigt als Messermacher
und Kunsthandwerker die exklusivsten
Einzelstücke. Ganz der handwerklichen
Tradition der alten Meister
verpflichtet, entstehen unter seinen
Händen Laguioles nach eigenen Entwürfen
oder nach den Wünschen eines
Sammlers aus den erlesensten Materialien.
Seine Einzelstücke signiert er mit
seinen Initialen VM.
STEFANE RAMBAUD
Seit Anfang 2006 wird Monsieur Munoz unterstützt von einem neuen Messermacher, der die
Elite in der FORGE DE LAGUIOLE ergänzt, Stéphane Rambaud, Jahrgang 1968, der bereits
mit der Gold-Medaille der Ecole de Coutellerie Nogent ausgezeichnet wurde, erhielt 2006 auch
den INTERNATIONAL KNIFE AWARD Nürnberg in der Kategorie "Sammlermesser".
FORGE DE LAGUIOLE SAMMLERMESSER
… vor 175 Jahren ersann ein Schmied in Laguiole ein Messer, das den dort gebräuchlichen
kleinen Dolch, den man am Gürtel trug, in ein schließbares kleines Messer verwandelte. Ein
Messer für den täglichen Gebrauch, welches sich seine Kunden, die Bauern, Viehzüchter und
die Fuhrmannsleute, bequem in die Tasche stecken konnten ohne hinderlich zu sein wie ein
Dolch und das bald stolz den Namen seines Geburtsortes trug: LE LAGUIOLE. Die Fuhrleute
hatten auf ihren Reisen nach Spanien ein Messer kennen gelernt, das man "NAVAJA" nannte.
Dieses Messer war zwar faltbar, aber es besaß nur eine feste Arretierung für die geöffnete
Klinge. Dafür verfügte es über eine schlanke Form mit einer eleganten spanischen Klinge. Nach
heutiger Geschichtskenntnis ist es Pierre-Jean Calmels , jenem Schmied in dem kleinen Dorf
LAGUIOLE, zuzuschreiben, dass er durch die Erfindung eines neuen Konstruktionselements,
nämlich dem Federstahl im Rücken des Messers, den wir das "Ressort" nennen, das NAVAJA
in das noch heute gebräuchliche LAGUIOLE verwandelte. In geöffnetem Zustand hält das Ressort
die Klinge sicher arretiert für den Gebrauch. In geschlossenem Zustand hält sie diese fest
im Inneren des Griffs geborgen. So bleiben Klinge wie Träger des Messers bei einem Missgeschick
geschützt.
Bereits in diesen frühen Zeiten wurde das Ende des Ressorts mit einer geschmiedeten Verzierung
versehen, einem Kleeblatt als Glückssymbol, einer Jakobsmuschel (für die Pilger, die auf
dem Jakobsweg nach Santiago de Compostella den Ort Laguiole durchwanderten) und natürlich
findet man auch bereits die berühmten Bienen oder Fliegen, die später zum Markenzeichen
der Messer werden sollten. Bis heute ist allerdings ungeklärt, ob es nun Bienen oder Fliegen
sind und manche Anekdote rankt sich deshalb um dieses Motiv. Unstrittig ist aber, dass
das Kreuz auf dem Griff wie der manchmal anzutreffende Rosenkranz christliche Symbole sind,
die dem nachts einsam bei der Herde verbliebenen Hirten einst Mut im Gebet gaben.
Bald jedoch entwickelte sich dieses kleine Messer zu einem unentbehrlichen Begleiter für jedermann,
zu einem "Muss" für jeden Franzosen. Es steht wie kaum ein anderer Gegenstand
für das sprichwörtliche "savoir vivre" und für französische Lebensart. Es ist ein unentbehrlicher
Begleiter unterwegs…
Zum 175- jährigen Jubiläum widmet die FORGE DE LAGUIOLE dieses Messer seinem Erfinder
Pierre-Jean Calmels.
HOMMAGE À PIERRE-JEAN Horn und Inoxdamast
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SABOT DE CHEVAL, LE BOUGNAT und HOMMAGE À PIERRE- JEAN
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BOUGNAT Damastklinge
BOUGNAT Klinge XC75 oder T12
LE BOUGNAT (man spricht es Bunjá! )
Als Mitte des 19. Jh. die große Landflucht einsetzte, mussten viele Menschen in der Auvergne
ihre Höfe verlassen und ihre Heimat, die Vulkanregion des Aubrac, entvölkerte sich und begann
zu verwaisen. Die Menschen dieser Region, die von der Armut vertrieben wurden, nannte man
LES BOUGNATS (Bunjá). Manche von ihnen wurden Saisonarbeiter und kehrten nach geleisteter
Arbeit in den Wintermonaten in die Heimat zurück, wo sie ihre Familien zurückgelassen
hatten. Andere zogen mit Pferdefuhrwerken durch ganz Frankreich und weit bis nach Spanien
hinein und versuchten mit dem Verkauf von Kohle und Wein, den Schätzen ihrer Heimat, ein
Auskommen zu finden. Noch heute nennt man in Paris die Kohlenhändler deshalb "Bougnats".
Manche wurden in den großen Städten ansässig und wieder andere zog es in die weite Welt.
Und für viele gehörte zu dem Wenigen, das sie von zu Hause mitnehmen konnten, jenes kleine
Messer, das Pierre- Jean Calmels für die Menschen dieser Region geschaffen hatte und das oft
bereits vom Vater auf den Sohn übergegangen war: das LAGUIOLE.
Was für viele Familien ein schweres Schicksal mit Trennung und Leid bedeutete,war für die Verbreitung
des kleinen Messers aus Laguiole jedoch ein Erfolg, denn es wurde mit den Menschen
in die ganze Welt verstreut. Und bald war es überall wegen seiner hervorragenden Klinge und
seiner schlanken Form, die perfekt den Linien der Hand folgt, bekannt und hoch geschätzt. Für
alle, die es in die Ferne zog, wurde es schnell zum "passport auvergnat", zum geheimen Erkennungszeichen
unter Gleichgesinnten. Denn wo immer man auch in der Ferne einen Menschen
sah, der mit diesem Messer ein Stück Brot teilte, da wusste man sich auch in der Fremde
unter Freunden…
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Und jene, die vor der Armut in die großen Städte Frankreichs flohen, konnten sich dort oft als
Wirte eine erfolgreiche neue Existenz aufbauen. Denn sie brachten zwei Voraussetzungen mit,
die ihre auch heute noch in ganz Frankreich hochgeschätzte Gastronomie begründeten: die berühmte
Küche der Auvergne und die Spezialitäten ihrer Region.Würste und Käse, das Fleisch
der berühmten Aubrac- Rinder, die Mille-Fleurs-Honige der Wiesen mit den tausend Blüten, die
Pasteten, sowie ihre vorzüglichen Weine…
Kehrte einer der Bougnats von Zeit zu Zeit in die alte Heimat zurück, so baten sie ihren
Schmied, ihnen ein neues Messer zu machen, dem sie dann noch einen Korkenzieher hinzufügen
ließen, um damit die Flaschen für ihre Gäste leichter öffnen zu können… und so entstand
das zweiteilige Laguiole mit dem Korkenzieher.
Nach einem aus dieser Zeit erhaltenen Original fertigt die FORGE DE LAGUIOLE ein Messer,
das wir diesen Menschen und ihrer Tradition widmen:
LE BOUGNAT: Das Original aus dem 19. Jh.
Die FORGE DE LAGUIOLE fertigt dieses Messer in ihren Ateliers in Laguiole nach traditioneller
Handwerkskunst. Für dieses Sammlermesser werden natürlich auch besondere Klingen verwendet:
unser Klingenstahl T12 oder, als Verbeugung vor der Schmiedekunst der alten Meister,
ein der damaligen Zeit entsprechender geschmiedeter Kohlenstoffstahl, ein XC75. Natürlich
auf Wunsch auch ein 288- lagiger Kohlenstoffdamast oder ein Inoxdamast mit 160 Lagen.
Das Ressort mit der Biene wird aus nur einem einzigen Stück Stahl geschmiedet und anschließend
von Hand guillochiert. Sein Griff besteht den Originalen entsprechend aus dem
Horn der Rinder, kann aber auch in Elfenbein oder, dem damaligen Zeitgeist entsprechend, aus
Rinderknochen angefertigt werden.
In der Auvergne, dem Aveyron und Aubrac, waren die Bauern und Viehzüchter schon immer
stolz auf die Qualität ihrer landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Mit Recht. Ihre Käse, das Fleisch
ihrer Rinder und die Früchte des Bodens, die Würste und die Mille-Fleur-Honige sind in ganz
Frankreich höchst geschätzte Spezialitäten. Und deshalb gab es auch den Stand der "Routiers",
der Fuhrleute, die diese Produkte in ganz Frankreich auslieferten. Das Messer, das sich
klein zusammenfalten und bequem in der Tasche verstauen ließ, leistete ihnen gute Dienste.
Ebenso der daran befindliche Dorn, der immer dann zum Einsatz kam, wenn an dem Ledergeschirr
der Zugpferde etwas repariert werden musste, denn für die Fuhrleute war damals eine
Ahle ein unverzichtbares Werkzeug. Die Routiers waren es auch, die seinerzeit auf ihren Fahrten
nach Spanien kamen. Und ihnen ist es zu verdanken, dass das NAVAJA nach Laguiole kam
und dort ein einfallsreicher junger Schmied aus ihm das heute wohlbekannte LAGUIOLE
machte.
Diesen Fuhrleuten schufen die Messermacher – geschickte Kunsthandwerker waren sie – ein
Messer, das wie kein anderes zu diesem Metier gehörte: das SABOT DE CHEVAL. Rekonstruiert
nach einer alten Vorlage entsteht es heute wieder von Hand als Sammlermesser in der
FORGE DE LAGUIOLE in Laguiole.
Wir sind stolz, dass die Messer unserer Manufaktur das Qualitätssiegel LOG "LAGUIOLE ORIGINE
GARANTIE" führen dürfen, denn es garantiert nicht nur ihren Ursprung in Laguiole, der
Heimat von Pierre-Jean Calmels, sondern garantiert auch die Qualität aller einzelnen Bestandteile,
sowie seine traditionelle, handwerkliche Fertigung.
FORGE DE LAGUIOLE
SAMMLERMESSER:
LE SABOT DE CHEVAL
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SONDERMODELL X15TN / Carbon
Dieses Laguiole ist eine Mariage des Hochleistungsstahls
X15TN und des Hochleistungswerkstoffs
Carbon mit dem Messer der FORGE DE
LAGUIOLE. Es dokumentiert die Kompetenz der
FORGE auch auf technologischem Gebiet.
Der Stahl X15TN wird von der französischen Stahlhütte
Aubert et Duval hergestellt. Sie ist weltweit
einer der Spezialisten für legierte und hochlegierte Stähle für Rüstung, Luftfahrt und Medizin. Ihre
Produktionsstätten liegen in der Vulkankette der Auvergne, 35 km von Clermont- Ferrand entfernt,
quasi in der Nachbarschaft von Laguiole, das selbst ca. 80 km südlich der Hauptvulkane liegt.
Die bei diesem Stahl eingesetzte Herstellungstechnologie basiert auf dem teilweisen Austausch
von Kohlenstoffatomen im atomaren Stahlgitter durch Stickstoffatome,woher die Bezeichnung
"stickstoffangereicherter" oder "stickstoffgesättigter" Stahl herrührt. Das Resultat aus der
Kombination dieser beiden Legierungselemente ist eine sehr hohe Verschleißfestigkeit, die der
eines 1%igen Kohlenstoffstahls entspricht.
Der Stahl, der auch Molybdän und Vanadium enthält, wird in einem gekapselten Ofen umgeschmolzen.
Unter hohem Druck wird Stickstoff in die Gitterstruktur des Stahls eingepresst, wodurch
sich die Atomstruktur verdichtet und der Gitteraufbau verzerrt. Man hat herausgefunden,
dass sich dadurch die Korrosionsbeständigkeit entscheidend erhöht.
Bei richtiger Härtung, die thermische Tiefsttemperaturprozesse bei minus 80° C einschließt, ergibt
sich eine sehr feine Verteilung der Karbide. Für karbonisierte Stähle, deren Basisbestandteile
Eisen, Kohlenstoff und Chrom sind, heißt das, dass, sobald die Bestandteile ein bestimmtes
Maß überschreiten, Kohlenstoff und Chrom die Tendenz entwickeln, sich zu Chromkarbid zu
verbinden. Diese sehr fein verteilten Karbide sind extrem hart und lassen sich mit der Rockwell-
Messtechnik nicht erfassen, so dass man über die gemessenen Härten noch keine abschließenden
Aussagen machen kann. Man spricht von 58 bis 63 HRC.
Tests von X15TN-Klingen im Vergleich mit solchen aus 440-C und ATS-34 haben ergeben, dass
der X15TN beiden Stählen in Hinsicht auf Korrosionsfestigkeit deutlich überlegen ist. Auch die
Schnitthaltigkeit des X15TN reicht trotz des Kohlenstoffanteils von nur 0,4% an die der beiden
hochgelobten Stähle heran.
Entwickelt wurden stickstoffangereicherte Stähle ursprünglich als Antwort auf Probleme, die
im medizinisch-klinischen Umfeld bei der Sterilisation von chirurgischen Instrumenten aufgekommen
waren. Insbesondere um die extrem aggressiven Prionen eliminieren zu können, die
als Erreger einiger Krankheiten wie Kreutzfeld-Jakob, Alzheimer und BSE gelten.Wegen seiner
Materialhomogenität und seiner extrem dicht geschlossenen Oberfläche wird der X15TN
gleichfalls bei technischen Bauteilen eingesetzt, die extremen Belastungen unterworfen sind
(z. B. Lager an den Rotoren militärischer Helikopter).
In Verbindung mit der Griffbeschalung aus dem Hochleistungswerkstoff Carbon entsteht ein
Laguiole, welches Kompetenz und Position der FORGE DE LAGUIOLE auch auf dem Gebiet
technischer Innovationen dokumentiert.
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DIE LAGUIOLES DER DESIGNER
Als der Designer und Architekt PHILIPPE STARCK 1986 die Ateliers der FORGE entwarf, kreierte
er gleichzeitig ein Messer, das mit höchsten internationalen Auszeichnungen geehrt wurde.
Heute gehört es in die Sammlung des MUSEUM OF MODERN ART in New York. Zum ersten
Mal entsteht hier ein modernes Laguiole für eine urbane und internationale Klientel, mit Griffen
in glänzendem Aluminium oder schwarzem Horn und mit abstrahierten Verzierungen und
einer modernen Biene. Trotzdem behält es zahlreiche formale Zitate an seine Vergangenheit
bei, wie z. B. die kleinen Zäsuren auf dem Klingenrücken oder die drei Nieten um den mittleren
Clou, die an das Thema Rosenkranz erinnern. Dieses Messer gibt es in 9cm und in 11cm-
Größe. Gleichzeitig entwarf Philippe Starck ein Set von Steakmessern und ein Käsemesser.
Das Atelier der FORGE DE LAGUIOLE von Philippe Stark
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JEAN-MICHEL WILMOTTE Architekt und Designer.
Shooting- Star der Pariser Avantgarde. Für die FORGE
entwirft er 2004 ein Set Steakmesser, ein Taschenmesser
in 9 cm Größe sowie eine neue Familie Sommeliers.
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Taschenmesser 9cm
Detail der Biene
Sommelier Lie de Vin
Steakmesser
multicouleur
Neuheit 2006: Steakmesser
noir und blanc
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SONJA RYKIEL, Haute-Couture-Designerin, Paris
Entwurf 1995. Das erste von einer Frau entworfene Laguiole.
YAN PENNOR'S
(künstlerischer Leiter und Herausgeber verschiedener
französischer Zeitungen wie Marie
Claire, Paris Match etc.) kreiert 1990 das Logo
der FORGE DE LAGUIOLE und entwirft ein
Messer mit neuen High-Tech-Materialien. Ihm
wird 1990 der GRAND PRIX FRANCAIS für
Objektdesign zuerkannt.
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ERIC RAFFY
Architekt, entwirft
1992 das Restaurant
für den berühmten
Spitzenkoch MICHEL
BRAS in Laguiole und
ein LAGUIOLE für die
FORGE DE LAGUIOLE.
Er erhält für dieses
Messer 1995 anlässlich
des Salons in Atlanta
den "BLADE MAGAZINE
AWARD" für innovatives
Design.
ROUTARD
Das Globetrottermodell
für den Guide Routard
mit der Weltkugel.
COURRÈGES
Von der Reinheit und
Eleganz der Linienführung
bis zum Glanz und
der Modernheit der Materialien
spiegeln diese
beiden Modelle sowohl
den Geist dieses großen
Pariser Modehauses wie
die kunsthandwerklichen
und technischen
Fähigkeiten der FORGE
DE LAGUIOLE wieder.
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DAS SOMMELIER
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Inspiriert von dem berühmten Messer der Viehzüchter und Bauern des Aubrac, dem
"LAGUIOLE", und in der Zusammenarbeit mit professionellen Sommeliers entstand 1990 in
der FORGE DE LAGUIOLE dieses Sommelier-Besteck. In ihm vereinen sich Tradition, funktionelle
Qualität und pure Eleganz. Es entsteht in Handarbeit in unseren Ateliers in LAGUIOLE.
• Alle beweglichen Teile werden aus unterschiedlichen nichtrostenden und auf ihre jeweilige
Funktion optimierten Stählen hergestellt.
• Die besonders lange Spirale mit 5 Wendelungen verfügt über einen konischen Querschnittsverlauf.
Auch lange und schwierige Korken werden deshalb ausgezeichnet geführt
und gehalten. Gleichzeitig bietet die Spirale im Kopfbereich noch größere Stabilität bei Korken,
die nicht aus Naturkork bestehen und deshalb durch den extrem hohen inneren Reibungswiderstand
zu Problemen führen können. Die Spirale wird "à l’ancienne", d.h. auf traditionelle
Weise und besonders stabil in den robusten Edelstahlplatinen gelagert.
• Die bewegliche Stütze wird aus massivem, gegossenem Edelstahl hergestellt.Das Funktionsprinzip
ist durch Patente geschützt und erlaubt ein perfektes Heben und Ziehen des Korkens.
Optimale Stütz- und Hebelabstände gestatten dem Sommelier sowohl die leichte und
elegante Geste des Öffnens und bewahrt ihm trotzdem den direkten Kontakt zum Korken,
um dessen Sitz und Zustand beurteilen zu können.
• Sein Griff ist nach der Hand geformt und nur die nobelsten natürlichen Materialien – Edelhölzer
oder das Horn aus der Spitze – kommen dafür in Frage.
• Zwei unterschiedliche Klingentypen ermöglichen alle Varianten des Kapselschnitts – auch für
Linkshänder.
• Die Biene, Symbol des traditionellen LAGUIOLES, erscheint auf diesem neuen Modell sehr
modern und reduziert, um die elegante Linienführung zu unterstützen.
• Jedes Modell kann mit einer persönlichen Gravur versehen werden (ein Name oder ein Jahrestag).
Seine ergonomische Form folgt perfekt den Linien der menschlichen Hand. Für seine Eleganz
und seinen funktionalen Gebrauchswert wurde ihm 1996 der DESIGN-PLUS-PREIS anlässlich
der Messe AMBIENTE in Frankfurt zuerkannt. Außerdem lobte die Jury besonders die herausragende
Qualität seiner Verarbeitung.Von Fachleuten hochgeschätzt, ist er ein begehrtes Objekt
von Profis sowie von Kennern guter Weine…
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STEAKMESSER und TAFELBESTECKE
An einer gepflegten gastlichen Tafel ist es Sitte, ein LAGUIOLE einzudecken, wenn das Steak
gereicht wird. Ist dieses Messer doch Inbegriff einer scharfen Klinge und höchster Eleganz. So
wird es zum Begleiter und Kultobjekt der Feinschmecker an allen Tafeln der Welt.
In der FORGE DE LAGUIOLE wird es aus den feinsten und edelsten Rohstoffen gefertigt,
sowie in einer großen Auswahl an Messern, Bestecken und Vorlegeteilen.
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Vorlegebesteck mit faltbarem Tranchiermesser N° 1021
Tranchiermesser CD
Neuheit 2006: Steak- / Tafelmesser mit Rosenblüten
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Vorlegebesteck 1217 + F
Pfeifenbesteck, Zigarrenschneider, ein Laguiole für Golfer, ein Laguiole für Reiter,
ein Damen- Laguiole mit Rosenblüten…
In der FORGE entstehen aus den klassischen Vorbildern neue Accessoires für das Leben in einer
modernen und sich stetig ändernden Umwelt. Aber immer bleibt uns das Vorbild der alten
Meister eine Verpflichtung für die Zukunft….
Neuheiten 2006:
LAGUIOLE "CAVALIER" für Reiter 12cm
Damen-Laguiole mit Rosenblüten 9cm
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Etuis und Zubehör
Die Lederetuis werden in unserer Region – dem Petit Aubrac in der südlichen Auvergne – in
kleinen Werkstätten kunsthandwerklich hergestellt. Die Lederpartien werden sorgfältig ausgesucht
und die Nähte sauber verarbeitet. Auch auf diese Details legen wir großen Wert.
All diese Accessoires sowie die Holzschatullen gestatten die sachgerechte Aufbewahrung und
Pflege der in unserer Manufaktur sorgfältig und nach traditioneller, handwerklicher Methode
hergestellten Messer.
Die Schleifsteine werden in einem natürlichen Vorkommen in den Pyrenäen abgebaut und für
uns in zwei Größen konfektioniert.
Bitte gönnen Sie Ihrem LAGUIOLE ein wenig Pflege:
• ölen Sie seine Gelenke von Zeit zu Zeit mit einem Tropfen Öl
• schärfen Sie die Klinge mit einem Stein
• lassen Sie seinen Griff niemals feucht oder nass werden.
Holz, Horn oder Elfenbein könnten Schaden nehmen
… und wenn Sie ein LAGUIOLE verschenken, vergessen Sie
nicht, eine Münze mitzuschenken, damit das Messer die
Freundschaft nicht zerschneidet.
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LANTELME DISTRIBUTION
MAUERSTRASSE 9 • 64289 DARMSTADT
TEL. 06151 2 13 41 • FAX 06151 29 12 99
E-Mail: info@lantelme-distribution
www.lantelme-distribution.de • www.forge-de-laguiole.com
In Würdigung ihrer Gesamtleistung erhält die FORGE DE LAGUIOLE 1992 den
Design-Preis der Europäischen Gemeinschaft anlässlich der Weltausstellung in Sevilla.
Autorisierter Fachhändler

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