Mono A Besteck

Mono Besteck A

Das Mono A Besteck ist der Urtyp des Mono Besteck-Programms. Mit ihm begann nach der Schließung des Familienunternehmens Britanniawarenfabrik W. Seibel in Mettmann  im Jahr 1959 die Firmengeschichte von Mono. Mono produziert bis heute hochwertige Design-Produkte höchster Qualität, die mit vielen Preisen ausgezeichnet und in namhaften Museen und Ausstellungen einen festen Platz haben.  

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Mono Besteck Mono A

Mono Besteck A - ein Neuanfang mit Mono A

 

 

1959 Zweigwerk Ziehenhain: Zum Start der Mono Firmengeschichte beauftragte Herbert Seibel den Star-Designer Professor Peter Raake mit einem Besteck-Entwurf. Was herauskam, war für jene Zeit aussergewöhnlich, für viele Verbraucher eher provozierend - das so ganz und gar nicht in die Nachkriegszeit passende Mono A Besteck. Zu schlicht und gradlinig in der Formgebung, wurde es vom Verbraucher und dem Zeitgeist wenig beachtet -  ein Stück Blech, wie Peter Raake die Meinung der Verbraucher für sich interpretierte. Und so blieb auch der gewünschte Verkaufserfolg für das Mono A Besteck zunächst aus. Erst nach der Verleihung des Bundespreises "Gute Form" im Jahr 1973, wurde das Mono A Besteck immer beliebter und zu dem Klasser, der es bis heute ist.

Neben dem Bundespreis "Gute Form" gewann das Mono A Besteck noch viele Auszeichnungen und ist in den Ausstellungen und Sammlungen vieler internationaler Design-Zentren und -Museen vertreten. Auch ist das Mono A Besteck in einem Mono-Buch der Autorin Gerda Müller-Krauspe und Illustrator Peter Raake, erschienen 1998, zu finden. Im gleichen Jahr widmete die Deutsche Post der Besteckserie Mono eine Briefmarke der Sonderpostwertzeichenserie "Design in Deutschland". Das Mono A Besteck ist heute weltberühmt und gilt als das meistverkaufte deutsche Designbesteck der Nachkriegszeit.

Das Mono A Besteck ist aus hochwertigem Edelstahl 18/10, sehr pflegeleicht und spülmaschinenfest - bei sachgemäßer Behandlung eine Anschaffung fürs Leben. Es besteht aus nur einem Stück, anfangs auch die Messer, diese werden jedoch inzwischen aus zwei Stücken gefertigt.

Mono A Besteck - Designer Peter Raacke

Zur Strategie von Mono gehört auch, keine hauseigenen Designer zu beschäftigen, sondern mit ausgesuchten freien Designern zusammen zu arbeiten. Peter Raake ist einer dieser ausgesuchten Designern, ja er ist mit dem Mono A Besteck der Mono Designer der ersten Stunde. Mit dem Entwurf des Mono A Besteck der Firma Mono hat Star Designer Professor Peter Raake im Jahr 1959 Designgeschichte geschrieben.

 
 
Mono A Besteck / Peter Raacke
 
 
Mono A Besteck

Zum 90sten Geburtstag von Peter Raake im Jahr 2018 zeigte das Technikmuseum Berlin eine Werkschau, bei der auch das Mono Besteck A ausgestellt war. Peter Raake beugte sich bei seinem Besuch über einen Schaukasten und erkannte mit seinen nicht mehr so guten Augen ein schlichtes, vierteiliges Besteck - sein Mono A. Mehr zu sich selbst und immer noch überrascht, dass sein Mono A in einem Museum ausgestellt ist, sagte er "Mein Mono". 

Und "sein Mono" ist inzwischen weltberühmt und gilt als das meistverkaufte deutsche Designbesteck der Nachkriegszeit. Zur Mono A Besteckfamilie gehört auch das Mono Besteck E und Mono Besteck T sowie das Kinderbesteck, ebenfalls von Peter Raake kreiert. 

Das Design von Peter Raake ist schlicht und nur auf das Wesentliche beschränkt, mit seinen Entwürfen prägte er die Alltagskultur der Bundesrepublik Deutschland: Das Mono Besteck, das so ganz ohne Schnörkel und Verzierungen auskam, der Ölofen für Haas & Sohn, Büromöbel für Voko, um nur einige wenige zu nennen. Und bei allen Design-Produkten legt Peter Raake höchsten Wert auf Qualität und Funktionalität. Deshalb ist das Design Peter Raake auch heute noch, nach über 60 Jahren, top aktuell, richtungs- und wegweisend.

Mono A Besteck - Interview mit Peter Raake

 

Mono A Besteck - MADE IN GERMANY

 
 
Mono A Besteck
 
 
Mono A Besteck

Das Mono Besteck  A wird größtenteils in Handarbeit in der Mono Manufaktur in Mettmann hergestellt. Dabei hat jedes Besteckteil von Mono eine eigene Prägeform und wird von Handwerksmeistern in rund 30 Arbeitsschritten mit hohem handwerklichem Aufwand, feinem Gefühl und scharfem Blick bearbeitet und überprüft. Erst, wenn durch den letzten Schliff die gewünschte Perfektion erreicht ist, verlässt das Mono Besteck A die Manufaktur. Nur somit kann der hohe Anspruch, den Mono an die Qualität, die Verarbeitung, Funktionalität und das Design seiner Produkte stellt, erfüllt werden. Auch bei den zugelieferten Teilen - der Eigenproduktionsanteil bei Mono ist mit 85 % sehr hoch - legt man großen Wert auf die Qualität und Regionalität. So kommen zum Beispiel die Teesiebe von den Dornsteiner Drahtwerken, 60 km von der Mono Faktur entfernt.

Vieles hat sich seit 1959 verändert: Vertriebswege, Standards in der Arbeitssicherheit oder die Digitaslisierung der Warenwirtschaft - doch der Glaube an das handwerkliche Geschick, das menschliche Auge und an hochwertige Materialien steht bei Mono nach wie vor im Vordergrund. Im Zeitalter von Massen- und Fließband-Herstellung haben die Mono Produkte einen ganz besonderen Stellenwert, unverwechselbar und beispiellos -  gestern, heute und morgen 100 % Made in Germany.

 
 
Mono A Besteck
 
 
Mono A Besteck

 

 
 
Mono A Besteck
 
 
Mono A Besteck

 

 
 
Mono A Besteck
 
 
Mono A Besteck

Vieles hat sich seit 1959 verändert - Vertriebswege, Standards in der Arbeitssicherheit oder die Digitalisierung der Warenwirtschaft -, aber an dem Glauben, dass handwerkliches Geschick, das menschliche Auge und hochwertige Materialien den feinen Unterschied machen, hält Mono nach wie vor fest. Dieser Glaube ist auch in der Unternehmens-Philosophie von Mono fest verankert und wird vom Markt und vom Verbraucher anerkannt und geschätzt.  

 

Mono A Besteck - Interview Mitarbeiter

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